Technologiekompetenzen, die Ihre Wünsche erfüllen
Globale Kompetenzen in Verzahnung und Drehen
Die Christ & Heiri Group optimiert und entwickelt die technischen Möglichkeiten stetig weiter. Wir verfügen über einen hochmodernen Maschinenpark mit 150 Dreh- und Verzahnungsmaschinen, unter anderem an unseren Standorten in Löffingen und Selzach.
Wir bieten in Zusammenarbeit mit führenden Partnern auch Veredelungen und Nachbearbeitungen aller Art an. Unser Ziel ist es, Ihnen für jede Anforderung die passende Technologie und das qualitativ beste Ergebnis zu bieten.
Abwälzfräsen
Das Abwälzfräsen ist ein flexibles und produktives Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern und Schnecken. Durch den Einsatz von Standardfräsern können viele Verzahnungen kosteneffizient gefertigt werden. Die hohe Anzahl an Schneiden im Zerspanungsprozess ermöglicht zudem eine lange Werkzeugstandzeit.
Schneckenfräsen
Im Gegensatz zum Wälzfräsen wird beim Schneckenfräsen mit Formfräser jede Zahnlücke einzeln ausgefräst. Die Christ & Heiri Gruppe setzt hierbei auch High-Speed-Fräsen mit Werkzeugdrehzahlen von bis zu 15’000 U/min ein. Dieses Verfahren ermöglicht eine höhere Oberflächengüte bei gleichbleibender Produktivität.
Strehlen
Das Strehlen ist eine wirtschaftliche und technisch hervorragende Technologie zur Fertigung von Schnecken in einem einzigen Arbeitsgang. Gestrehlte Schnecken zeichnen sich durch eine besonders glatte Oberfläche aus und sind ideal für geräuschempfindliche Anwendungen. Dieses Fertigungsverfahren wurde über die Jahre bei uns verfeinert und verbessert und stellt eine Spezialität der Christ & Heiri Group dar.
Drehen
Einwandfreie Drehteile, gefertigt mit höchster Präzision sind die Voraussetzung für qualitativ hochwertige Verzahnungsteile und Baugruppen. Mit unseren CNC-Maschinen und Sechsspindel-Drehmaschinen decken wir das gesamte Leistungsspektrum ab – von der Grossserie bis zur Bemusterung.
Montieren
Wir bieten die Montage von Baugruppen für mechanische Uhrwerke an (Mikroverzahnung für Uhrwerke, beispielsweise Chaussée montée mit definierter Friction, Mobile de seconde, Mobile de minuterie). Wir können den gesamten Prozess im eigenen Haus am Standort Selzach, Schweiz, abwickeln.
Rollieren
Das Rollieren ist ein Fertigungsverfahren zur Bearbeitung von Lagerzapfen und deren Schultern an Uhren- und Apparatebauteilen. Das Werkstück wird dabei in profilierten Kerben von Hartmetall-Auflagescheiben positioniert und in Drehung versetzt. Durch aufgeschärfte Hartmetallscheiben erfolgt die Spanabnahme (0.005 bis 0.02 mm, Oberflächengüte N3 – N4). Der Einsatz von Keramik- oder Degussitscheiben ermöglicht ein reines Schleifverfahren mit entsprechend grösserer Spanabnahme.
Häufig gestellte Fragen
Erfolgt die Fertigung nach Norm oder nach individueller Kundenzeichnung?
Unsere absolute Kernkompetenz ist die anspruchsvolle Lohnfertigung nach massgeschneiderter Kundenzeichnung und spezifischen CAD-Daten. Wir sind Experten darin, komplexeste Form- und Lagetoleranzen exakt nach den Vorgaben von Ingenieuren zu realisieren. Auf expliziten Kundenwunsch fertigen wir selbstverständlich auch Standard-Zahnräder und Antriebselemente nach gängigen DIN/ISO-Normen. Die genaue Einhaltung von Kundenspezifikationen hat bei uns oberste Priorität und wird im Erstmusterprozess detailliert validiert.
Welche Bearbeitungsprozesse werden im eigenen Haus durchgeführt?
Unsere Inhouse-Fertigungstiefe ist gross, was uns die volle Kontrolle über Qualität und Lieferzeiten gibt. Unsere Prozesse umfassen das hochpräzise CNC-Drehen (Lang- und Kurzdrehen), das Verzahnen (Wälzfräsen, Wälzstossen), Rollieren (zur Erhöhung der Oberflächengüte und Festigkeit), Veredeln sowie die komplexe Baugruppenmontage. Prozesse, die eine hochspezifische Infrastruktur erfordern – wie etwa thermische Behandlungen (Härten, Vergüten) oder spezielle galvanische Polierverfahren – werden durch ein engmaschiges Netzwerk langjähriger, nach ISO und IATF zertifizierter externer Partner durchgeführt, deren Qualität wir lückenlos überwachen.
Auf welchen Maschinentypen wird gefertigt?
Wir investieren kontinuierlich in einen hochmodernen, automatisierten Maschinenpark. Wir arbeiten unter anderem mit Hochleistungs-Langdrehautomaten und Mehrachsen-Verzahnungszentren der Weltmarktführer: Hanwha, Koepfer, Gildemeister, Tornos, Citizen, Strausak sowie Monnier + Zahner. Diese hochmodernen CNC-Anlagen, oft ergänzt durch Roboter-Beladungssysteme, garantieren maximale Reproduzierbarkeit auch bei Millionenauflagen.
Mit welchen Methoden und Anlagen werden die Zahnräder vermessen?
Höchste Präzision muss messbar und belegbar sein. Die Qualitätssicherung erfolgt bei uns in Messräumen. Wir nutzen modernste taktile und optische Messverfahren im Rahmen der statistischen Prozesskontrolle (SPC). Zum Einsatz kommen hochauflösende, CNC-gesteuerte Zahnradmesszentren (unter anderem Technologien analog zu Klingelnberg oder Wenzel) sowie digitale, optische Profilprojektoren. Damit können wir Toleranzen im Mikrometerbereich garantieren und lückenlose Messprotokolle erstellen.
Wird auch die Auslegung und Berechnung von Getrieben übernommen?
Als klassischer, spezialisierter Lohnfertiger produzieren wir primär nach den konstruktiven und rechnerischen Vorgaben unserer Kunden. Wir beraten Sie proaktiv bei der fertigungsgerechten Optimierung Ihrer Bauteile – etwa bei der Materialwahl oder leichten Anpassungen der Verzahnungsgeometrie –, um Herstellkosten nachhaltig zu senken, die Lebensdauer zu erhöhen und die Qualität in der Serienproduktion zu maximieren.